Wir freuen uns über einen schönen Beitrag über die Zentrifuge auf Bayern2 in der Sendung regionalZeit.
Link zur redaktionellen Ankündigung des Beitrags:
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Der Radiobeitrag als Podcast:
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Auf dem ehemaligen AEG-Gelände in Nürnberg haben sich unter anderem Künstler und der Kulturverein "Zentrifuge" angesiedelt. Die "Zentrifuge" vernetzt mehrere hundert Kulturschaffende und Kulturinteressierte und organisiert auf dem AEG-Gelände Ausstellungen und Kulturveranstaltungen.
Stand: 12.01.2012

Auf dem ehemaligen AEG Gelände in Nürnberg-Muggenhof hat sich seit Schließung des Werks vor viereinhalb Jahren einiges getan: Firmen haben sich hier angesiedelt, Künstler haben in den ehemaligen Fabrikhallen ihre Ateliers eingerichtet. Es ist eine Mischung aus Kunst und Kommerz, die auf dem Industriegelände an der Grenze zu Fürth zu Hause ist. Und zwischen allem ist in Halle 14 der Verein die "Zentrifuge" beheimatet. Die Gesellschaft, die das ehemalige AEG-Gelände betreut und belebt, hat sich vor drei Jahren an den frei schaffenden Kultur und PR-Berater Michael Schels gewandt. In Halle 14 sollte ein Kulturprojekt entstehen. Gemeinnützig sollte es sein, also ohne kommerziellen Zweck.
Über der Halle 14, im ersten Stock, ist das Büro des Vereins, wo bei Vorstand Michael Schels die Fäden zusammenlaufen. Die "Zentrifuge" ist ein gemeinnütziges Projekt, das sich zur Aufgabe gemacht hat, Künstler, Kulturinteressierte und Kulturschaffende in der Metropolregion Nürnberg zu vernetzen und zu präsentieren, mit Ausstellungen, Vorträgen und Workshops. Der kulturverein lebt vom Engagement und Idealismus vieler Kulturbegeisterter.
Neben Ausstellungen und Workshops werden in der Halle 14 auch Filme gezeigt, finden Vorträge und Diskussionen zu Themen wie ehrenamtliches Engagement oder Stadtplanung statt. Jeder, der kommen mag, ist willkommen. Durch die "Zentrifuge" sollen sich auch Künstler, Grafiker, Autoren, Designer und Architekten treffen, sollen Kontakte knüpfen - entweder über die Online-Plattform. Oder durch eine Reihe, die sich "Creative Monday" nennt, das sind kurze Vorträge, über das was Kreative in ihrem Bereich tun. Die Referenten geben immer kurze Einblicke in ihre Projekte in ihre Arbeit.
Die "Zentrifuge" versteht sich als Schnittstelle zwischen Kultur und Wirtschaft. Dazu dient das Seminar und Workshop-Programm, das über die eigene "Zentrifuge Akademie" läuft. Marketingexpertin Margit Brendl ist dafür verantwortlich, dass dabei Kreative und Leute aus der Wirtschaft zusammen kommen. So hat etwa seine Mitarbeiter in den Räumen der Zentrifuge zu einem Workshop eingeladen. "Wir wollen nicht nur Workshops mit Leuten aus der Wirtschaft für Künstler und Kulturschaffende anbieten, sondern auch für die Wirtschaft Workshops mit Kreativen", berichtet Brendl.
Derzeit bereiten Studenten der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg in der Halle 14 eine Ausstellung vor. Die Studenten schieben in der 600 Quadratmeter großen Halle mobile Wände umher, stehen zusammen und beraten, wie sie in der Schau "Text und System" hier ihre Werke präsentieren wollen. Dabei geht es weitgehend um das Thema Relatitätserforschung. Ihre Ausstellung wird am 20. Januar eröffnet. Die nächste Veranstaltung, die "SocialBar", findet am 25. Januar um 19.30 statt.
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