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Kommentar von Turet am 5. Mai 2013 um 6:46am Jetzt noch ein Wort zu dem Gesagten, ich sei "unvermögend": Kann ich etwa nicht ins Ausland reisen - doch ich kann! Kann ich mir kein neues Hemd oder eine neue Hose kaufen - doch ich kann! Kann ich mir nicht kaufen, was mir schmeckt und worauf ich Lust habe - doch ich kann! Kann ich mein Feierabendbierchen nicht im Biergarten genießen - doch ich kann. Und nun zu dem Menschen, der das unten stehende gesagt hat: Kann diese Frau jemals in diese Position aufsteigen, in der ihr Chef ist - nein sie kann nicht! Wird diese Frau jemals das gleiche verdienen, wie ein Mann in ihrer Position - nein, sie wird nicht: Also wer ist "unvermögend" und wer ist "verrückt", wenn er so etwas behauptet?!
Kommentar von Turet am 8. August 2012 um 4:03pm Vielleicht noch zwei kleine Anmerkungen: Die neuesten Vorwürfe gegen mich lauten, ich wäre "verrückt" und ich wäre "unvermögend"! Beides trifft nicht zu: Verrückt sind ja wohl die, die Atomkraftwerke in Erdbebengebiete bauen und anstatt sinnlos Geld anzuhäufen, sollten wir und doch lieber einen Erfahrungs"schatz" aneignen oder wie es in meinem Vortrag heißt: "Euer Geld rostet!"
Kommentar von Turet am 5. Juli 2012 um 11:04am Atomkraftwerke in einem Erdbebengebiet - keine weiteren Kommentare!
Kommentar von Turet am 19. Mai 2012 um 9:26am Die Armut in Deutschland ist so groß, dass man Suppenküchen braucht, daran ändert auch die Polemik gewisser Herren nichts! Der Sozialhilfesatz ist fiktiv gültig für die, bei denen alle Voraussetzungen wie Wohnungsgröße usw. stimmen (das sind die allerwenigsten); die anderen haben eben Pech gehabt. Da ist z. B. eine Vietnamesin, die im Krieg aufwuchs und all die Qualen durch die Amerikaner, den Napalmabwurf usw. erlebt hat, dann einen Deutschen heiratet, Witwe wird und als Kinderpflegerin für 2 (!) Euro die Stunde arbeiten geht, zusätzlich eine kleine Witwenrente bezieht und dann aus ihrer Wohnung rausfliegt, weil die Miete um 30 Euro zu hoch ist! So etwas nennt ein gewisser Herr, der gerade sein zweites Buch veröffentlicht, dann „ausgewogen“! Ja, Herr T. S., ich reagiere sehr empfindlich auf jemanden, der nie Hunger und Armut erlebt hat und mit Schwachsinn sein Geld verdient, zumal es menschenverachtend und hochmütig ist, was er schreibt! Wie will man jemanden „in die Pflicht“ nehmen, der 2 Euro in der Stunde für keine einfache Arbeit verdient? (Ich behaupte hier, das oben genannte Geschreibsel ist nicht annähernd so viel wert, als sich einen halben Tag mit Kindern zu beschäftigen!) Will man ihm nun noch 50 Cent zahlen? Ich schlage vor Herr S. soll demjenigen 20 Euro zahlen, der sein Buch liest, mir wird nämlich regelmäßig schlecht dabei!
Kommentar von Turet am 24. April 2012 um 9:57am Menschen wollen sich von anderen abheben. Sie entwickeln daher neue Ideen und Outfits. Dem trägt die Gleichmacherei beim Arbeitslosengeld II keine Rechnung: Es soll jeder die gleiche Wohnung beziehen, die gleiche Heizung benutzen und die gleiche Nahrung zu sich nehmen. Weicht die Wohnungsgröße ab, weil man z. B. in der Stadt wohnt und nicht am Land, so muss man sich genauso einfinden, wie umgekehrt. Und falls das Geld eben nicht reicht, weil die Mieten ja nicht überall gleich sind, muss man es eben aus anderen Mitteln bestreiten. Oder man ist gezwungen umzuziehen, mit all den negativen Folgen wie Ende von Freundschaften, Beziehungen und Familienbanden. Von „Sozialneid“ zu sprechen, wenn man seine Partnerin nicht verlassen möchte, seinen besten Freund nicht aufgeben möchte oder nicht meilenweit von seiner Familie entfernt leben möchte, halte ich für unangemessen. Nicht jeder ist geeignet, alleine zu leben und sich ständig neue Partnerschaften und Freundschaften aufzubauen. Mich hat es noch nie interessiert, den größeren Fernseher oder das teure Auto zu besitzen, aber ich bin neidisch auf die, die ein „normales“ Leben führen, weil ich ständig „gewürgt“ (so heißt es in meiner Kunst) werde. Die Angst, höhere Ausgaben für die Sozialleistungen würden mehr Bedürfnisse wecken, ist unbegründet, da ein Leben ohne Familie für einige von uns nicht vorstellbar ist und sie jämmerlich zu Grunde gehen, würde man sie zwingen woanders zu leben. Bei vielen Sozialstaatgegnern, steht halt nicht der Mensch im Mittelpunkt, sondern nur ganz klare Mach- bzw. Geldinteressen! Diese Leute besitzen meiner Meinung nach eine hohe geistige Armut. Ihr Suchtverhalten nach materiellen Werten ist so hoch ausgeprägt, dass sie uns vor ihren kranken Thesen nicht schützen und uns damit in Öffentlichkeit und in der Presse belästigen (und die Zeitungen greifen das Thema beherzt auf, weil sie sich, von der Sensationslust der Menschen angestachelt, auf diese Leute stürzen). Ich bin auch nicht kulturell arm und denke, durch meine Kunst, habe ich zum einen gelernt, selbst neue Dinge zu entwickeln und andererseits gelernt mich, durch Anschauen und Auseinandersetzen, entsprechend den neuen Gegebenheiten anzupassen. Ich bin also durchaus intelligent und kann mir selbst ein Bild machen und muss mir durch niemanden aus konservativen Kreisen vorschreiben lassen, was ich zu denken habe.
Kommentar von Turet am 22. April 2012 um 3:33pm Armut und Ungleichheit müssen nicht sein in einem der reichsten Länder der Erde. Es muss eine Gesellschaft nach dem gemessen werden, wie sie mit ihren Armen und Schwachen umgeht und sonst nach nichts. Wenn etwa das Gehalt eines Gymnasiallehrers erreicht ist, müsste das eigentlich fürs Leben reichen. Es ist doch einfach unglaublich, wenn es immer noch nicht wahrgenommen wird, dass Menschen zerlumpt und bettelnd herumlaufen und andere wissen offenbar nicht, wie sie die Menge an Geld ausgeben sollen, die sie jedes Monat überwiesen bekommen. Es gibt keine Stufen der Armut, sondern es muss einfach mal jemand die Augen aufmachen und erkennen, dass Pfandflaschensammler und Bettler drastisch zunehmen. Es gibt keine absolute und relative Armut, denn wenn ich manchmal einfach nicht das Geld dazu habe, um genug Nahrung einkaufen zu können, dann bin ich arm und lasse mich auch nicht auf eine relative Armut „herunterrechnen“.
Kommentar von Turet am 17. April 2012 um 7:51am Es gibt Menschen, die meinen man muss Statistiken widerlegen, denn der Gegner, der für eine Ausgrenzung der Ausländer wirbt, beweise ja mit entsprechenden Zahlen, dass das „Boot voll“ wäre. Ich denke das ist falsch. In meiner Kinderdorffamilie versuchte ich auch immer alles zu beweisen, aber letztendlich wurde ich dann doch entlassen und konnte meine Arbeit nicht fortführen (bzw. beschritt den politischen Weg). Ich könnte mir jetzt die Statistiken bestimmter Leute anschauen, aber was beweist das schon. So wie ich Volkswirtschaft begriffen habe, geht es nach psychologischen Regeln zu und nicht so sehr nach Zahlen. Selbst von Gegnern einer rigiden Einwanderungspolitik hört man oft, die Ausländer seien Schuld (und selbst von hier lebenden Ausländern habe ich das schon gehört). Genauso wie ich glaube, wir sollten grundsätzlich daran arbeiten, selbst mehr zu tun und das nicht vom Nachbarn erwarten, so glaube ich, wir sollten uns bei der eigenen Nase fassen und die Fehler bei uns suchen. Aus eigener leidvollen Erfahrung weiß ich und habe gespürt, wie schnell man abgeschrieben ist und wie schnell man vom „Liebling der Nation“ zum meistgehassten Menschen der Welt werden kann und deshalb soll jeder versuchen etwas für die Gemeinschaft zu tun, wie einmal ein US-Präsident sagte (wie gesagt, meine Thesen sind alt, aber trotzdem noch aktuell). Es gibt nicht so etwas wie Phänomene in der Unterschicht. Wir werden zu dem gemacht, was wir dann verkörpern. Wenn jemand in die Oberschicht hineingeboren wird, dann wird er in der Regel auch dort bleiben, außer den bestimmten Ausnahmen, die es überall gibt. Wer glaubt, Empfänger von Arbeitslosengeld II wären nicht arm, der irrt oder hat sich nicht ausreichend kundig gemacht. Es ist zwar richtig, dass ihnen auch die Anerkennung fehlt, aber genauso fehlt ihnen auch die materielle Sicherheit. Das hat übrigens auch nichts mit Intelligenz zu tun, sondern schlichtweg mit den geringen Sätzen der Sozialhilfe zu erklären, die mit den Kosten sich nicht decken. Es mag sein, dass der zunehmende Selektionsdruck zu immer neueren Ideen und Lösungen führt, ich aber finde das unmenschlich. Einen Menschen bis zum Zusammenbruch zu führen, ist inhuman uns sollte in Zukunft bestraft und nicht belohnt werden. Es gibt Dinge, die man ändern kann und wir sollten es tun.
Kommentar von Turet am 13. April 2012 um 11:38am Es ist einfach unmöglich, die Menschen nur nach ihrer Leistungsfähigkeit zu beurteilen! Dadurch kommt zu Stande, dass alte Menschen und Kinder, die ja nicht so viel leisten können, aus der Gesellschaft herausfallen und nicht mehr wahrgenommen werden. Letztendlich ist es egal, ob ein Computerfachmann oder „nur“ eine Kinderpflegerin aus dem Ausland kommen, schließlich haben ja alle eine Schulbildung in ihrem Heimatland genossen und so dem deutschen Staat enorme Kosten erspart. Aber bestimmte Leute, auch aus den Reihen der SPD, also meiner Partei, sehen die Ausländer nur noch als „Menschenmaterial“. In diesem Zusammenhang von „Selbsthilfe“ zu sprechen finde ich schon pervers, denn wir müssen diesen Menschen helfen und zwar egal, ob sie aus Vietnam oder aus der Türkei kommen. Und dann noch das alte Argument mit der hohen Geburtenrate – ich finde das einfach obszön. Das erinnert mich an die Arbeit mit den Sinti- und Roma, die ich in den 90er Jahren leistete und damals ausgerechnet wurde, was diese Bevölkerungsgruppe dem deutschen Staat jährlich kostet und deshalb eine Statistik speziell dazu angefertigt wurde (hat das nicht auch schon Hitler getan?). Wir werden nicht weniger Leistungsfähig durch die Ausländer, sondern erhöhen unsere Zukunftschancen – das ist meine Meinung.
Kommentar von Turet am 11. April 2012 um 11:44am Wir befinden uns in Zeiten des Umbruchs. Bei Stuttgart 21 sind selbst CDU-Wähler auf die Straße gegangen, die normalerweise nichts von Protest halten. Es ist kein Verfall spürbar, sondern Aufbruch. Die Demokratie in Deutschland breitet sich aus und es wird immer weniger Konflikte geben. Wenn die Menschen älter werden, bedeutet das nicht automatisch, das damit ein schrumpfen des Wachstums einhergeht, denn die Arbeitnehmer werden auch immer Leistungsfähiger und Leistungsbereiter, auch im hohen Alter. Zudem kommt die große Erfahrung dazu, die diese Menschen mitbringen. Natürlich müssen wir aber auch unsere Schulen leistungsfähig erhalten und unsere Krankenhäuser und unser Gesundheitssystem reformieren. Wir dürfen nicht darauf schauen, dass das Glas halb leer ist, sondern müssen darauf bauen, es ist halb voll und wir sind immer noch im Vorteil gegenüber vielen anderen Ländern. Wenn wir es schaffen, mit Hilfe von Kunst, uns Leistungsfähig zu erhalten (Gedichte sind ein hervorragendes Gedächtnistraining und ich schrieb hunderte davon) , dann bewältigen wir auch die Zukunftsprobleme, wie übrigens mit Kunst im Allgemeinen auch. Und ist es im Übrigen nicht auch so, dass immer weniger körperliche Arbeit gebraucht wird, die verrichten dann eben die Maschinen. Wenn es wiederum Leute gibt, die entgegenhalten, die Kunst würde sich eh nicht weiterentwickeln, so behaupte ich (wie es in einem meiner Gedichte heißt): Die beste Kunst ist doch noch gar nicht gefertigt und wartet darauf endlich geschaffen zu werden! Man kann vieles mit Statistiken unterlegen, aber machen tun die allerwenigsten – sie reden nur.
Kommentar von Turet am 1. April 2012 um 8:21am Wenn es immer noch so ist, dass ein Prozent der Bevölkerung ein Viertel des Vermögens besitzt, dann brauchen wir uns nicht zu wundern, dass es Wutbürger gibt, die sich das nicht mehr gefallen lassen. Es besteht ein Grund für Reformen. Man kann nicht nur immer auf Wachstum setzen, sondern man muss auch dafür sorgen, dass mehr Menschen am Wohlstand Teil haben können. Nicht der Nutzen und der Ertrag sind entscheidend, sondern die Qualität der Arbeit. Im internationalen Vergleich stehen wir vielleicht schlechter da, wenn wir so handeln, aber es wird auch weniger Unruhen und weniger Protest geben. Deutschland ist immer noch eines der reichsten Länder der Erde, aber noch nie habe ich so viele Bettler auf der Straße gesehen wie heute. Unsere Motivation steigert sich nicht gerade, wenn wir, wie es mir die letzten Tage gerade immer wieder passiert, nur immer auf Ablehnung stoßen. Nur, wenn man uns arbeiten lässt, werden wir auch an den Lösungen der Krisen mitarbeiten können, aber bisher schließt man uns aus und lässt uns eben nicht „ran“ wie es eigentlich in der Presse gefordert wird. Welche Gedanken sich manche Menschen um das Schrumpfen der Bevölkerung machen, ist erschreckend. Sie malen den Teufel an die Wand und sehen uns schon kurz vor dem Aussterben. Man könnte geradezu meinen die Menschen, z. B. aus Asien, wollen nicht zu uns kommen und wir breiten ihnen einen roten Teppich aus (das Gegenteil ist der Fall und wir belegen jeden Einwanderer mit Schikanen). Hier wird bewusst Angst geschürt, damit eben die Politik so weiter machen kann wie bisher.
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Hinzugefügt von Michael Schels
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