Zentrifuge

Terra N - unbekannte Orte in Nürnberg

Event-Details

Terra N - unbekannte Orte in Nürnberg

Zeit: 4. Februar 2010 von 19:00 bis 28. Februar 2010 um 20:00
Standort: Zentrifuge
Straße: Muggenhofer Str. 135
Stadt/Ort: Nürnberg
Event-Typ: ausstellung, architektur, stadtentwicklung
Organisiert von: baulust e.V.
Neueste Aktivitäten: 7. Feb 2010

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Event-Beschreibung

Öffnungszeiten:
Mi.-Fr. 16-20 Uhr
Sa., So. 14-18 Uhr

Im Sommer 2009 führten drei Expeditionen der BauLust über und entlang von brachliegenden Flächen der Deutschen Bahn. Im Norden, Süden und Osten wurden in Nürnbergs Stadtraum die Flächen begangen, erforscht, Fundstücke gesammelt, geschichtliches berichtet und über die Zukunft der Flächen diskutiert. Die Ergebnisse sind nun für die Ausstellung „TERRA N – unbekannte Orte in Nürnberg“ zusammengestellt und aufbereitet worden. Ergänzt mit einem umfangreichen Begleitprogramm in Form von Vorträgen und Filmen stellen wir Fragen zu den Themen Stadtentwicklung und Stadtvisionen.


Programm

Do. 4.2. 19 Uhr Vernissage
So. 28.2. 16 Uhr Finissage


Vorträge / Diskussionen:

Mi. 10. Feb. 19 h
Horizonte vor der Haustür.
LeoPART-Kunstproduktion St. Leonhard 2009.
Sprechender Katalog und Filmdokumentation

Di. 23. Feb. 19 h
Josef Weber, Leiter des Stadtplanungsamtes Nürnberg
Stadt - Umbau West – Stadt.
Aktuelle Stadtentwicklungen im Nürnberger Westen

Do. 25. Feb. 19 h
Martin Kohler, Hafen City Universität Hamburg
Hafensafari.
Wilde Transformationsorte im Hamburger Hafen


Filme:

Mi. 17. Feb. 19 h
„Neuland“. Deutschland 2008.
Ein Reisebericht durch die ostdeutsche Transformationslandschaft.

Do. 18.Feb. 19 h
„Still Life“. China 2006.
Spielfilm über den massiven Umbruch Chinas am Beispiel des Drei-Schluchten-Staudammes.

Kommentarwand

Kommentar von Michael Schels am 7. Februar 2010 um 12:30am
Zum Thema Brache lohnt sich ein Blick in Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Brache

Ich assoziiiere bei Brachen, die verbale, prozesshafte Bedeutung i.S. von "etwas liegt brach", d.h. eine Fläche, ein Ort wird vernachlässigt, Potenziale bleiben ungenutzt. Eine Brache bedeutet also immer auch eine Möglichkeit, Chance. Brachen als Möglichkeitsräume. Es gilt, diese Räume vor Verwahrlosung ebenso wie vor Missbrauch zu schützen.

Orte, die brach liegen, entfalten eine eigene Wirklichkeit. Die Zeit fließt an ihnen langsamer, sie sind beschaulich, was dem handlungsbesessenen Menschen widerstrebt. Brachen sind Orte, die vom Zugriff des Menschen verschont sind - so gesehen sind sie utopische Orte. Man sollte Brachen pflegen und sie als Kraftorte schätzen lernen.
... sag das mal einem Stadtentwickler ...

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